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Meridiane

Meridiane (jingluò) sind in der chinesischen Medizin „Kanäle“, in denen Qi zirkuliert.

Zuerst klar beschrieben wurden die Jingluò etwa im 1. oder 2. Jahrhundert v. Chr. im Huang-ti nei-ching („Des Gelben Kaisers innerer Klassiker“), der meist einfach nur Neijing genannt wird.

Wenn man von Meridianen ohne weiteren Zusatz spricht, meint man üblicherweise die zwölf Hauptmeridiane (Jing mai), die nach den „Organen“ (Zàngfu) benannt sind. Den Hauptmeridianen wird jeweils auch eine Fließrichtung zugeschrieben:

Yin-Meridiane verlaufen von den Zehen zum Stamm und vom Stamm zu den Fingern.
Yang-Meridiane verlaufen von den Fingern zum Gesicht und vom Gesicht zu den Zehen.

Die Hauptmeridiane ergeben einen Kreislauf, der im Laufe eines Tages komplett durchlaufen wird, so dass jeder Meridian jeweils zu seiner Uhrzeit für zwei Stunden ein Maximum erreicht.

Die Hauptmeridiane sind paarig jeweils auf der rechten und linken Körperseite vorhanden. Nur zwei der acht Außerordentlichen Gefäße, das Konzeptionsgefäß (Ren mai) und das Lenkergefäß (Du mai), die in der Medianebene des Körpers verlaufen, werden eigene Akupunkturpunkte zugeordnet.